Italien - ein Land im Ausnahmezustand

Italien steht still - die Schweiz könnte bald folgen

Ein ganzes Land steht unter Quarantäne. Nicht mehr arbeiten gehen, nicht mehr auf die Strasse gehen - am besten gar nicht mehr das Haus verlassen. Seit in Italien der Notstand gilt, steht das Land still. Wie sich das anfühlt erzählen uns zwei Zentralschweizer, die in Italien wohnen.

Nicolas Haas aus Sursee spielte bis vor kurzem noch für den FCL. Jetzt wohnt er in Frosinone zwischen Rom und Neapel und spielt für den Club Frosinone Calcio. Eigentlich - denn in Italien ist die Saison unterbrochen. Keine Spiele und kein Training. Die Menschen seien nervös, weil sie nicht wüssten, wie sie mit dem Virus umgehen sollen, sagt Haas.

Spitäler geschlossen für Besucher

Kuno Estermanns Frau lieg mit einer doppelseitigen Lungenentzündung im Krankenhaus. Sie hat das Virus nicht, liegt aber trotzdem in Isolierung. Kuno Estermann, der schon seit 30 Jahren in Merano lebt und arbeitet, darf sie nicht besuchen. Per Mobiltelefon halten sie Kontakt. Estermann vermutet, dass die anderen Europäischen Länder sich noch nicht bewusst seien, was auf sie zukäme. Italien habe schnell lernen und reagieren müssen.

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