Luga 2020 wegen Coronavirus abgesagt

Die 41. Zentralschweizer Frühlingsmesse kann nicht durchgeführt werden

Die 41. Zentralschweizer Frühlingsmesse Luga kann in diesem Jahr nicht durchgeführt werden. Die verschärften Massnahmen des Bundes wegen des Coronavirus zwingen die Veranstalter dazu, die Messe abzusagen. Dies schreibt die Messe Luzern am Freitagnachmittag in einer Mitteilung. Der Bundesrat verbietet ab sofort bis Ende April Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen.

«In der Geschichte der Luga mussten wir noch nie eine solch schwerwiegende Entscheidung treffen», sagt Markus Lauber, Vorsitzender Geschäftsleitung. Die Absage sei bitter für alle, die mit Herzblut auf die Luga hingearbeitet haben. Markus Lauber betont: «Die Gesundheit unserer Aussteller, Besuchenden, Gäste, Partner und Mitarbeitenden steht für uns an erster Stelle.»

Verschiebung keine Option

In den letzten zwei Wochen habe die Messeleitung der Luga verschiedene Szenarien erarbeitet, um die Frühlingsmesse trotzdem durchzuführen. Aber es gäbe keine Option, die Messe zu verschieben. «Wir haben grosse Zweifel, dass sich die allgemeine Unsicherheit gegenüber Veranstaltungen in den kommenden Monaten normalisiert», erklärt Messeleiterin Luzia Roos-Bättig. Unter diesen Umständen sei es nicht möglich, eine Luga zu veranstalten, die gerne besucht wird und bei der die Aussteller auch profitieren können.

Finanzieller Schaden noch unklar

Für die Messe Luzern AG sei die Absage ein grosser finanzieller Schaden, bestätigt Markus Lauber. Genaue Zahlen könnten nicht gesagt werden, die genaue Ziffer werde noch abgeklärt. Mit 450 Ausstellern, über 1000 Akteueren und rund 120'000 Besuchenden ist die Luga «für Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur ein sehr wichtiger Absatz- und Marketingkanal.»

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