Der Kanton Zug wechselt zum Fernunterricht

Notbetreuungsangebote werden geprüft

Die Fahne des Kantons Zug.

Der Bundesrat hat heute beschlossen, dass an den Schulen bis am 4. April kein Unterricht vor Ort stattfinden darf. Die öffentlichen und privaten Schulen sowie Sonderschulen im Kanton Zug bleiben ab Montag, 16. März, geschlossen, heisst es in einer Mitteilung des Kantons Zug. Der Kanton setzt dabei auf Fernunterricht.

Die Zuger Schülerinnen und Schüler bleiben zu Hause und erhalten ab Montag, 16. März, Fernunterricht. Für die Ausgestaltung des Fernunterrichts, den Übergang und die Elterninformation seien die Schulen selber verantwortlich, heisst es in der Mitteilung weiter. Lehrlinge sollen sich an die Weisungen ihrer Betriebe halten, was den nichtschulischen Teil ihrer Ausbildung anbelangt. Eine allfällige Notbetreuung von Kindern bespricht die Kantonsregierung am Samstag mit den Zuger Gemeinden.

Reduktion der Sozialkontakte

Ziel des Wechsels auf Fernunterricht bestehe in einer Reduktion der Sozialkontakte der Schülerinnen und Schüler. Zur Wirksamkeit der Massnahme gehöre daher, dass diese wenn immer möglich zu Hause bleiben.

Selbstsorge ohne Grosseltern

Fragen der Notbetreuung würden morgen Samstag erörtert. So wolle man aber nur Lösungen für absolute Notfälle anbieten, teilt der Kanton weiter mit. Im Fokus stehe die Selbstsorge ohne Grosseltern.

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