Im Kinderheim misshandelt und lieblos erzogen

Der Film «Hexenkinder» erzählt die Geschichten von fünf Heimkindern aus den 60er Jahren

Unehelich, ungewollt, in ein Heim gesteckt und Misshandelt – Das war das Schicksal von tausenden Kindern in den 60er Jahren. Der Film «Hexenkinder» nimmt dieses Thema auf.

Ein Strahl kaltes Wasser ins Gesicht, den Kopf immer wieder unterwasser gedrückt. Willy Mischler erlebt diese Folter mit 5 oder 6 Jahren zum ersten Mal. Am schlimmsten waren aber nicht die körperlichen Torturen, sondern die lieblose Erziehung.

«Ein Kind brauch Liebe»

erzählt Mischler heute unter Tränen. Einen Hauch von Liebe erfährt er nur von seiner Grossmutter. Sie kommt ihn und seine Brüder regelmässig im Heim Besuchen. Die Frage, wann die Kinder nach Hause können, kann sie aber nie richtig beantworten.

Im Film «Hexenkinder» ist sein Schicksal eines von fünf. Der Film kommt voraussichtlich am 17. September in die Kinos.

Kommentieren

comments powered by Disqus