Gebündelte Nachbarschaftshilfe in Zug

So soll die Verbreitung des Coronavirus eingedämmt werden

Am Mittwoch, 18. März, startete die zentrale Koordinationsstelle für Nachbarschaftshilfe im Kanton Zug. Dabei handelt es sich um eine Kooperation aller Zuger Einwohnergemeinden mit der Unterstützung zahlreicher sozialer Institutionen und Organisationen. 

Um die Bevölkerung vor einer Verbreitung des Virus zu schützen, sollten Menschen nach Möglichkeit zu Hause bleiben, insbesondere die Risikogruppen. Die elf Einwohnergemeinden des Kantons Zug haben sich deshalb zusammengetan und setzen auf eine koordinierte Nachbarschaftshilfe.

Wer soll sich bei der Nachbarschaftshilfe melden?

Bei der zentralen Koordinationsstelle können sich alle melden, die auf Hilfe angewiesen sind. Ebenso können sich alle melden, die helfen möchten.

Dabei ist wichtig, dass sich zur Hilfe nur Personen melden, die nicht zur Risikogruppe gehören. Es ist auch möglich, dass sich Schülerinnen und Schüler ab der Oberstufe melden. Dafür brauchen sie jedoch die Einwilligung der Erziehungsberechtigten.

Welche Art der Hilfe wird vermittelt?

Einkaufen und Medikamente ausliefern, da die betroffenen Gruppen im Idealfall eben nicht mehr nach draussen gehen. Die Hilfe kann aber auch ganz allgemeiner Natur sein: Unterstützung im Alltag, Handreichung im Haushalt, Unterstützung in der Freizeitgestaltung, ein befristetes Kinderhüten oder die Kontaktpflege.

Mehr dazu im Videobeitrag oben.

Gerade ältere Menschen brauchen nun Hilfe (Symbolbild).

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