"Bedingungsloses Grundeinkommen ist nicht nötig"

Das sagte Finanzminister Ueli Maurer an der Corona-Medienkonferenz

Bundesrat Ueli Maurer sagt, es brauche kein temporäres, bedingungsloses Grundeinkommen, wie dies ein Vorstoss fordert. Mit den vorgestellten Massnahmen habe der Bundesrat sichergestellt, dass jeder in diesem Land diesen Monat seinen Lohn erhält, sagte Maurer an der Medienkonferenz am Freitag. 

Aus Sicht des Bundesrats sei ein temporäres, bedingungsloses Grundeinkommen während der Corona-Krise nicht notwendig, so Ueli Maurer. Dies, weil die Wirtschaft zu 70 bis 80 Prozent im Normalbetrieb laufe:

"Mit Arbeitslosenversicherung, Kurzarbeit, Grenzzeiten und dem EU-Gesetz haben wir sichergestellt, dass jeder in diesem Land diesen Monat seinen Lohn erhält."

Diese Voraussetzungen seien geschaffen. Zusätzlich Geld zu verteilen, dass irgendwann wieder bezahlt werden müsse, mache keinen Sinn, so Maurer weiter.

Vorstoss fordert bedingungsloses Grundeinkommen

2'000 Franken: So hoch soll das bedingungslose Grundeinkommen für die Schweiz in den kommenden sechs Monaten sein. Dies fordert der Online-Vorstoss. Von einem bedingungslosen Grundeinkommen würden insbesondere auch jene profitieren, welche nicht durch Kurzarbeitsentschädigung oder andere Hilfspakete unterstützt werden. 

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