Luzerner Führungsstab koordiniert Freiwillige

In der Coronakrise benötigen Organisationen zusätzliche Helfer

Freiwillige, wie hier im Tessin, sind in der Coronakrise auch im Kanton Luzern gefragt. (Archivbild).

In der Coronakrise benötigen viele Luzerner Organisationen zusätzliche Helferinnen und Helfer. Die Koordination für die Einsätze übernimmt der Führungsstab des Kantons Luzern.

Wie die Staatskanzlei am Montag mitteilte, können sich Freiwillige Online melden. Als mögliche Arbeiten genannt werden etwa medizinische Facharbeiten, Betreuungsaufgaben, Fahrdienste oder Verpflegungsdienste.

Voraussetzung Freiwilligenarbeit

Die Angaben derjenigen, die sich für Freiwilligenarbeit melden, werden vom Führungsstab geprüft. Anschliessend werden die Helferinnen und Helfer den Organisationen zugeteilt, die am dringendsten Hilfe benötigen.

Die Staatskanzlei betont, dass nur diejenigen Freiwilligenarbeit leisten dürften, die vom Arbeitgeber freigestellt seien. Wer nicht freigestellt sei, solle das Online-Formular nicht ausfüllen. Personen, die in Teilzeit im Gesundheitssektor arbeiteten, würden voraussichtlich in nächster Zeit vom eigenen Betrieb benötigt.

Steigender Bedarf an Gesundheitspersonal

Auf den voraussichtlich in ein paar Wochen stark steigenden Bedarf an Gesundheitspersonal hat auch das Bildungszentrum Gesundheit Zentralschweiz Xund in Luzern reagiert. Auf Stufe höherer Fachschule werde es bis Ende Juni weder einen Fern- noch Präsenzunterricht geben, teilte die Schule mit. Stattdessen würden die über 700 Studierenden den Zentralschweizer Spitälern, Pflegeheimen und Spitexorganisationen zur Verfügung gestellt.

Im Kanton Luzern gab es bis Sonntagmittag 131 bestätige Corona-Fälle. Eine Person, die an dem neuartigen Lungenleiden erkrankt war, starb; die genaue Todesursache ist aber noch nicht abgeklärt.

Quelle: sda

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