Abkommen weiterhin umstritten

<p>Der Schwyzer SVP-Nationalrat und AUNS-Präsident Pirmin Schwander: Er will das Referendum ergreifen.</p>

Das Steuerabkommen zwischen der Schweiz und Deutschland bleibt weiter umstritten. Wie der „Sonntagsblick“ berichtet, plane die „Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz“ AUNS das Referendum. Das Steuerabkommen sei ein massiver Eingriff in die Neutralität und die schweizerische Rechtsordnung, findet die AUNS. Widerstand gibt es auch aus dem linken Lager. SP-Nationalrat Cédric Wermuth versteht nicht, warum man Steuerhinterziehern aus Deutschland ermöglichen will, Schwarzgeld zu legalisieren, erklärt er gegenüber der „Sonntagszeitung“. Die Schweiz und Deutschland hatten das Steuerabkommen am vergangenen Donnerstag unterzeichnet.

Kommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.