Schweiz stoppt Gelder für Mali

Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA hat ihre Projekte in Nord-Mali gestoppt. Grund dafür ist der Konflikt zwischen Tuareg-Rebellen und Armee. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International warnte inzwischen vor einer schweren humanitären Katastrophe im Norden Malis. Seit dem die Tuareg-Rebellen die Region unter ihre Kontrolle gebracht hätten, würde es Plünderungen, Entführungen und Chaos geben. Zudem gebe es Berichte über Vergewaltigungen. Laut Amnesty sind seit Beginn der Unruhen bereits mehr als 200'000 Menschen aus der Region geflohen.

Derweil gaben die Europäische Union und die Afrikanische Union bekannt, dass sie die Unabhängigkeitserklärung des Nordens Mali ablehen. Dies teilte die EU-Aussenbeauftragte mit. Man habe in der Krise durchegend deutlich gemacht, dass man die territoriale Unversehrtheit Malis respektiere, hiess es in Brüssel.

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