Staat kämpft gegen Kinderpornografie

Kinderpornografie bleibt in der Schweiz das meistgemeldete Delikt im Internet. Die Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (KOBIK) hat sich im vergangenen Jahr mit rund 1100 entsprechenden Meldungen befasst. Im Vergleich zum Vorjahr sei dies zwar ein leichter Rückgang. Tatsächlich würde der Austausch von Kinderpornografie jedoch nicht zurückgehen. Vielmehr würden sich Pädokriminelle immer mehr in geschlossene Foren oder soziale Netzwerke zurückziehen, was die Ermittlung erschwere. Laut KOBIK wurden über 200 Personen identifiziert, die auf entsprechenden Netzwerken Kinderpornografie ausgetauscht hatten. In 16 Fällen wurden verdeckte Ermittler in Chatrooms eingesetzt.

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