Thür skeptisch gegenüber Polizeiabkommen mit USA

<p>Datenschützer Hanspeter Thür.</p>

Der Bundesrat verhandelt derzeit mit den USA über den Austausch von Polizeidaten. Der Schweizer Datenschützer Hanspeter Thür verlangt nun, dass klar Regeln festgelegt werden. Dies sei nötig, weil der Datenschutz bei der Polizei in den USA viel weniger klar geregelt sei als in der Schweiz, wie Thür in einem Interview mit dem Tagesanzeiger sagte. So hätten Privatpersonen in den USA kein Recht darauf, dass falsche Daten gelöscht würden. Es sei deshalb wichtig, dass die Schweiz in einem allfälligen Abkommen genau festlege, wer die Daten nutzen darf, so Thür. Ausserdem sollen Daten nur bei schwerer Kriminalität ausgetauscht werden dürfen.

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