Bergkantone kritisieren Vorpreschen des Bundes

Die Bergkantone zeigen sich über das Vorpreschen des Bundes bei den Zweitwohnungen erstaunt. In einer Mitteilung verlangen sie, dass der Bund seine vorgestern veröffentlichten Leitlinien zurückziehen soll. Die Regierungen der Kantone Uri, Ob- und Nidwalden, Glarus, Graubünden, Tessin und Wallis wehren sich damit dagegen, dass die neue Bestimmung über Zweitwohnungen bereits anwendbar ist. Es sei problematisch, dass die Leitlinien herausgegeben wurden, bevor überhaupt die Arbeitsgruppe getagt hat, welche die Umsetzung der Zweitwohnungsinitiative nun ausarbeiten soll. Die Bergkantone fordern vom Bund, dass nun vorerst Gespräche mit den betroffenen Kantonen und Gemeinden geführt werden.

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