Keine Prostitution mehr in Wohngebieten

In der Stadt Luzern sollen Prostituierte ihre Dienste nicht mehr in Wohngebieten oder in der Nähe von Schulhäusern anbieten können. Deshalb hat die Stadtregierung beschlossen, bestimmte Strassen in der Nacht definitiv zu sperren, zum Beispiel Strassen im Tribschenquartier und beim Kreuzstutz. Sie reagiert damit auf eine Lücke im Reglement zum Strassenstrich. In diesem ist nämlich nicht klar definiert, wann die Polizei tatsächlich Prostituierte wegweisen darf. Freier und Prostituierte, die sich nicht an diese Regelung halten, können gebüsst werden.

Audiofiles

  1. Strassenstrich wird in Wohngebieten verboten. Audio: Roman Gibel

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