Erschütterung nach dem tragischen Busunglück

<p>Im Wallis hat es einen schrecklichen Verkehrsunfall mit 28 Toten gegeben.</p>

Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf hat den Familien der Opfer des Bus-Unglücks im Wallis kondoliert. Sie wird im Laufe des Tages an den Unglücksort reisen, teilte der Bundesrat mit. Beim gestrigen Carunfall bei Siders kamen 22 Kinder und 6 Erwachsene ums Leben. 24 weitere Kinder wurden verletzt. Der Reisebus aus Belgien war gegen 21.15 Uhr in einem Autobahntunnel aus noch ungeklärten Gründen gegen die Tunnelwand und dann frontal in eine Nothaltestelle geprallt.

Die Angehörigen der Opfer werden nun in die Schweiz geflogen. Sie dürften gegen 14 Uhr ankommen. Der Reisebus war mit zwei Schulklassen unterwegs nach Belgien. Die Kinder waren im Wallis in den Wintersportferien. Zum Unglücksbus gehörten zwei weitere Cars. Diese seien aber nicht vom Unfall betroffen gewesen und hätten die Fahrt fortgesetzt. Warum es zum Unfall kam, ist derzeit noch unklar. Die Walliser Kantonspolizei hat für den Nachmittag eine weitere Medienkonferenz angekündigt.

Beim Car-Unfall handelt es sich um einen der schlimmsten Verkehrsunfälle in der Schweizer Geschichte.

Audiofiles

  1. 28 Tote nach Car-Unglück im Wallis. Audio: Manuela Marra
  2. Carunglücks im Wallis schockiert die Schweiz und Belgien. Audio: Jeannette Bär

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