Schärli hält nichts von einem Internetpranger

<p>Die Luzerner Justizdirektorin Yvonne Schärli</p>

Die Luzerner Justizdirektorin Yvonne Schärli schaltet sich in die Diskussion rund um die Sicherheit in Fussballstadien ein. Schärli verlangt im Interview mit der Neuen Luzerner Zeitung, dass der FC Luzern in der Swisspor-Arena die Zutrittskontrollen verschärft. Ein Ticket erhalten soll nur noch, wer nicht in der Hooligan-Datenbank vermerkt ist.

Von einem Internetpranger – wie von FCL-Präsident Walter Stierli vorgeschlagen – hält die Justizdirektorin dagegen nichts. Dies würde dem Datenschutzgesetz des Bundes widersprechen, so Schärli.

Stattdessen befürwortet sie eine Bewilligungspflicht für Hochrisikospiele. Eine entsprechende Vorlage zuhanden des Kantonsparlamentes ist in Arbeit.

Kommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.