Italien will weitere Asbest-Fälle juristisch verfolgen

Italien will weitere Asbest-Fälle vor den Richter bringen. Nach einer ersten Verurteilung des Schweizer Unternehmers Stephan Schmidheiny will der italienische Staatsanwalt nun auch Fälle in Schweizer Eternit-Fabriken zur Anklage bringen. Dabei geht es um Fälle, in denen italienische Arbeiter in Asbest-Fabriken gearbeitet hätten, sagte der Staatsanwalt gegenüber dem Schweizer Fernsehen. Rund 200 italienische Arbeiter starben nach ihrer Rückkehr in die Heimat, weil sie zu viel Asbest eingeatmet hatten. In der Schweiz werden aufgrund von Verjährung keine Asbest-Fälle behandelt.

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