Schweizer wählen zu oft ungültig

Bei den vergangenen Parlamentswahlen im Herbst haben über 30'000 Schweizerinnen und Schweizer einen ungültigen Wahlzettel in die Urne gelegt. Dies zeigt eine Untersuchung im Auftrag der Bundeskanzlei. Häufig wurden die Wahlzettel für ungültig erklärt, weil der Stimmausweis nicht unterschrieben wurde. Der wichtigste Grund war jedoch, dass die Wähler gleich mehrere Wahlzettel ins Wahlcouvert legten. Dieses Vorgehen gilt in den meisten Kantonen als ungültig. Auffällig ist jedoch, dass die Quote der ungültigen Stimmen je nach Kanton stark schwankt. In Schwyz und Uri war fast jede 25. Stimme ungültig, in Zug dagegen nur jede 200. Die Bundeskanzlei will nun mit Blick auf die Wahlen in drei Jahren die Wahlanleitungen verbessern.

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