Kein Zwang zu Zwischenlösungen für junge Arbeitslose

Der Bundesrat ist gegen einen Zwang zu Zwischenlösungen für arbeitslose Jugendliche. Die Landesregierung empfiehlt dem Parlament einen Vorstoss des Luzerner FDP-Nationalrats Otto Ineichen abzulehnen. Dieser wollte Jugendliche, die nach der Schulzeit keine Ausbildung beginnen, zu einem Zwischenjahr in der Landwirtschaft oder im Altersheim zwingen. Bei einer Verweigerung sollten sie keine Arbeitslosengelder beziehen können. Der Bundesrat verweist auf Brückenangebote oder Berufsatteste. Ausserdem hätten unter-25-Jährige seit der Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes nur noch Anspruch auf 200 Taggelder.

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