Crowdfunding - die basisdemokratische Finanzierung

<p>Die Webseite von kickstarter.com - der weltgrössten Crowdfunding Webseite im Kreativbereich</p>

Die Idee ist vorhanden, das nötige Know-how um sie umzusetzen ebenfalls. Sogar Zeit dafür wäre vorhanden. Nur am Geld mangelt es. Dann hilft allenfalls das Internet. Crowdfunding heisst das Zauberwort. Dabei sucht man online Leute, welche die Idee unterstützen - natürlich gegen eine Gegenleistung. Dies reicht von der handgeschriebenen Dankenskarte über die Kopie des fertigen Werkes bis zu immatriellen Werten wie im Abspann eines Filmes zu erscheinen.

Verschiedene Plattformen für unterschiedliche Projekte
Bei Kreativprojekten ist die Plattform kickstarter.com federführend. Da findet man Filmprojekte, Buchprojekte oder auch Spieledesigner welche Geld suchen oder Typografen, welche eine neue Schriftart gestalten wollen. Neustes Erfolgsbeispiel ist Game-Entwickler Tim Schafer welcher für ein neues Adventure-Computerspiel gerade 1.2 Millionen Dollar zusammengetrommelt hat.

Eine Schweizer Crowdsourcing-Plattform ist C-Crowd. Da hat es momentan ein Projekt für eine Schweizer Museumswebsite oder ein Buchprojekt. Auch verschiedene gemeinnützige Organisationen auf der Suche nach Spendengeldern nutzen die Plattform.

Wieder andere Wege gehen Plattformen, welche in Startups investieren, also sogenanntes Venture-Capital zu Verfügung stellen. Als Kleinanleger kann man sich ja normalerweise nicht an diesen Unternehmen beteiligen. Über z.B. MicroVentures ist es möglich, sich als Investor an jungen, noch nicht börsenkotierten Firmen zu beteiligen - allerdings natürlich mit dem entsprechenden Risiko. Starten die Firmen, wie z.B. vor ein paar Jahren Facebook, dann allerdings durch, ist der Gewinn umso grösser.

Audiofiles

  1. Vernetzt 14.02.12. Audio: Andy Wolf

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