Marc Forster

Am Dienstag lief er bei der Quantum of Solace-Premiere in Emmen über den roten Teppich, verteilte Autogramme und war DER Star des Abends: Bond-Regisseur Marc Forster! Doch das war nicht immer so! Das zeigt der neuste Dok-Film von Fritz Muri. "Marc Forster - Der Weg zu 007" heisst er und zeigt wie es Marc Forster aus Davos zum Bond-Regisseur schaffte. Er zeigt also sehr, sehr viel Privates, blickt aber auch hinter die Kulisse vom neusten Bond-Film.

Andyamo-Reporterin Sarah Bischof war bei der Vorpremiere im Filmpalast Maxx in Emmen dabei und total fasziniert. Oder wusstet ihr etwa, dass Marc Forster als Kind mit viel Geld aufwuchs und sogar mit dem Privatchauffeur zur Schule gefahren wurde? Oder wusstet ihr, dass seine Familie später alles Geld verlor und Marc Forster in Amerika quasi ohne Geld lebte? Er machte dort eine Filmschule (mit einem Darlehen von Freunden), danach wollte ihn aber niemand und so wusste er teilweise kaum, wie er sein Essen kaufen konnte. Sein Jugendfreund und dritter Bösewicht im aktuellen James Bond, Carl de Malaisé erinnert sich: "Einmal rief mich Marc an, als er zwei Tage nichts gegessen hatte und sagte, ich müsse ihm helfen - und zwar sofort! Ich schickte ihm sofort Geld. Marc rief mich später mit einem Hot Dog zwischen den Zähnen an und hatte neue Kraft!" Ja, Kraft für die Karriere als Regisseur. Den Durchbruch schaffte er mit 30 Jahren. Er machte Filme wie Monster's Ball, Finding Neverland, The Kite Runner oder eben jetzt auch Bond.

Marc Forster war bisher also ein Auf und Ab - du kannst mehr darüber erfahren, heute bei Radio Pilatus oder heute Abend um 20.05h auf SF1.

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