Krawalle vor und nach dem Fussballspiel FCL-St. Gallen

Vor und nach dem Super League-Fussballspiel Luzern- St. Gallen ist es am Samstag zu Ausschreitungen gekommen. Zwei Personen wurden vorübergehend festgenommen, wie die Luzerner Stadtpolizei mitteilte. Vor dem Spiel sei es beim Bahnhof Luzern zu Auseinandersetzungen zwischen gewaltbereiten Fangruppen gekommen, heisst es in einem Communiqué. Dabei seien im Innern des Gebäudes Rauch- und Knallpetarden gezündet worden. Die Fans hätten von den Beamten

getrennt werden können. Nach dem Spiel, das der FC St. Gallen mit 1:0 gewann, wurden die Fans aus der Ostschweiz mit Bussen der Verkehrsbetriebe Luzern

weggefahren. Luzerner Fans stellten sich einem der Busse in den Weg und beschädigten Scheiben und Türen. Der Bus konnte nicht mehr in Gang gebracht werden. Drei weitere Busse wurden leicht beschädigt. Es entstand ein Sachschaden von rund 7000 Franken. Die Polizei musste nach dem Spiel zudem Gummischrot einsetzen, um die beiden Fanlager zu trennen. Am Bahnhof kam es erneut zu einem Gerangel. Stadt- und Kantonspolizei verhinderten jedoch ein Aufeinandertreffen der

Fangruppen. Gegen 21 Uhr beruhigte sich die Lage wieder, nachdem die letzten St. Galler Fans abgereist waren. Zweimal mussten die Beamten nach dem Spiel Tränengas einsetzen, weil sie angegriffen wurden. Vor dem Spiel stellte die Securitas

zudem 15 pyrotechnische Gegenstände im Gästesektor sicher.

Kommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.